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═════ 1. Dezember 2017 ═════

SPD soll Neumitgliedern erst nach sechs Monaten das Mitwählen erlauben

SPD-Bundesparteitag 2017 in Berlin

SPD-Bundesparteitag 2017 in Berlin, noch ohne Delegierte | Bildnachweis: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE

In der SPD sollen neue Mitglieder künftig erst nach sechs Monaten Parteizugehörigkeit bei innerparteilichen Wahlen abstimmen dürfen. So sieht es ein Vorschlag zur Änderung des Statuts der SPD vor. Eingebracht wurde der Antrag vom Hamburger Ortsvereins Harburg-Mitte. Die Hamburger Landesorganisation tendiert traditionell eher in Richtung des konservativen Flügels der Sozialdemokraten. Zu den einflussreichsten Genossen zählen Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, sowie Bundestagsabgeordneter und Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs.

Der Änderungsvorschlag fällt zeitlich zusammen mit der Ankündigung des Parteivorsitzenden, Martin Schulz, die SPD-Mitglieder künftig den Vorsitzenden der SPD wählen zu lassen. In der bisher gültigen Fassung des Statuts aus dem Jahre 2014 ist bislang keine Sperrfrist angegeben.


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